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Das PAdV Netzwerk-Treffen in Berlin!

Gruppenfoto PAdV Netzwerktreffen

Let's Diashow!

Unser Treffen in Berlin findet wieder in Kooperation mit der Berliner Landeszentrale für Berlin statt.
Anmelden bevor es losgeht!
Melanie und Victori vom Projektteam begrüßen alle
und blickt auf Staffel 1 zurück.
Erste Berührungsmomente von Staffel 1 und 2
PAdV next Generation?
Staffel 1 Impressionen von Kasia
Staffel 1 Impressionen von David
Staffel 1 Impressionen von Wilfred
Es scheint auch lustig gewesen zu sein! Das PAdv Team mit Vertretern der Projektförderer: Nikolas Kretzschmer vom BAMF und Miguel Vicente, Integrationsbeauftragter des Landes Rheinland-Pfalz.
Seda und Sahar aus Staffel 2
Unser Workshop-Referent sowie Gastgeber aus der Berliner Landeszentrale Herr Reinhard Fischer
Für die Technik setzt sich Projektassistentin Lisa ein
Der PAdV-Polittalk wird von Sun-Ju Choi moderiert
Hochkarätige Politiker*innen sitzen auf dem Podium:
v.l.n.r: Ferat Koçak (Die Linken), Tuba Bozkurt (Die Grünen) und Seyda Türk (FDP)
Solidarität und gemeinsame Interessen bestehen auch über die eigenen Parteien hinaus.
Stimmen aus dem Publikum von Projektbeiratsmitglied Dženeta Džudžević
Stimmen aus dem Publikum von Staffel 2 Teilnehmerin Nawal Solh
Staffel 2 zusammen in der Mittagspause: Wilfred, Sevinc und Stelina
Pause in der Sonne: Staffel 2 Teilnehmerinnen Alona, Juliana und Lisa
Projektkoordinatorin Victoria führt die Diskussionstische ein, das Netzwerken kann beginnen! Pro Tisch: min. ein Beiratsmitglied, ein Staffel 1-Fellow und rotierende Staffel 2 Teilnehmende
Beiratsmitglieder Nikolas Kretzschmar (BAMF) und Kawa Eibesh (BUNDJugend) mit Staffel - Fellow Jagar
Beiratsmitglied Herr Dr. Andreas Wüst und Staffel 1 Fellows Wilfred und Stelina
Staffel 2 Teilnehmer Erik
Am Ende darf eine Feedback Runde nicht fehlen!
Wir sagen Danke an alle!
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Am 23. April haben wir uns zum offiziellen Abschluss von Staffel 1 und Start von Staffel 2 in der Berliner Landeszentrale für politische Bildung zusammengefunden. Gemeinsam mit unseren Beiratsmitgliedern und politischen Gäst*innen hatten wir volles Programm.

„Raus aus der bubble – rein in die Communities!“, sagt Staffel 1 Teilnehmer Wilfred beim Netzwerk-Treffen. Deshalb nehmen wir Euch jetzt in die Community von PAdV und erzählen von unserem spannenden und produktiven Wochenende mit Polittalk, Diskussionstischen, Workshops und Kulturprogramm.

 

Offizieller Abschluss von Staffel 1

Das PAdV Team begrüßt die Teilnehmenden
Das PAdV Team begrüßt die Teilnehmenden

Aus den Staffel 1 Teilnehmenden wurden Fellows! Mit einer tollen Gruppe von 14 Teilnehmenden sind wir durch die letzten 8 Monate gegangen! Vor der Zertifikatsübergabe haben wir Impressionen über Staffel 1 von den drei Fellows Kasia Lorenc, David Nethen und Wilfred Josue gehört! Wir danken ihnen dafür und sind immer noch sehr berührt.

 

Kasias Worte an eine vielfältige Politik und an Staffel 2:

Eine vielfältige Politik braucht Empathie. Es benötigt Mentoring und Guidance für Newcomer*innen. Fragen stellen und gefragt werden, nicht verstehen und nachhaken, sich unsicher zu sein und eine Antwort zu fordern. 

Eine vielfältige Politik braucht Variationsbreite. Eine vielfältige Politik braucht nicht die Norm. 

Eine vielfältige Politik braucht Bindung. Echte Bindung. Menschen, die sich auf der Skala zwischen „wir können es schaffen“ und „wir wollen es gar nicht schaffen“ für das Erstgenannte einsetzen und dabei auch kritisch und reflektierend bleiben.

Eine vielfältige Politik braucht Orte der Begegnung.

Heute und an diesem Ort beginnt nun offiziell Eure Begegnung. Viel Erfolg und viel Spaß.

PAdV-Polittalk

Nach dem prunkvollen offiziellen Abschied der Staffel 1 mit Zertifikat füllten sich die Podiumssessel mit Politiker*innen mit Migrationsbezug.

Vorbilder sind wichtig – deshalb braucht es Repräsentanz! Unsere Podiumsteilnehmer*innen beim PAdV Netzwerktreffen sind genau die Role Models, die in der Politiklandschaft zu selten sind! Sie machen jedoch Hoffnung, dass die Teilnehmenden von PAdV auch bald neben ihnen sitzen werden! 

Leider sind Chancen nicht gleich für alle! Es ist immer noch das Glück, dass Leute durch das Sieb fallen und als Person mit Migrationsbezug einen Job im Politikbetrieb ergattern. Deshalb kommt die Forderung aus dem Publikum: Chancengleichheit muss strukturell und institutionell gefördert werden! 

Solange das nicht passiert, müssen sich Menschen untereinander unterstützen: „Kämpfe verbinden! Solidarisch sein! Wir müssen gegen Unterdrückungsstrukturen kämpfen, nicht gegen uns selbst – Minderheiten gegen Minderheiten“, sagt linker Politiker Ferat Koçak. Interessen von migrantischen Personen sind nicht immer parteigebunden und bei Fragen um Migration müssen andere Bündnisse her: Personen mit Migrationsbezug müssen „zur kritischen Masse werden!“ (Tuba Bozkurt). Das heißt auch von der Straße ins Parlament, Sprachen übersetzen, über die Klassen hinweg –  es darf auch gern mal Hip Hop sein! Dafür gab es sogar heitere Rufe aus dem Publikum.

Und ein empowernder Gedanke gegen all die feindlichen Stimmungen gegen migrantische Perspektiven: Shitstorm ist nicht schlecht! Man braucht zwar ein dickes Fell, aber das bedeutet nur, man kommt aus der eigenen bubble heraus und bei anderen Gruppen an!

Workshop Politische Bildung (Sonntag)

Am Sonntag ging es in der Staffel 2 heiß einher: Quoten ja oder nein? Parteieintritt ja oder nein? Das Wochenende in Berlin zeigte, wie divers Positionen und Erfahrungen von Menschen mit Migrationsbezügen sind! Vielfalt hört eben nicht in migrantischen Räumen auf! Auch dort gibt es unterrepräsentierte Menschen – das zeigt auch unser Podium, das nur mit Menschen türkischer Migrationsgeschichte besetzt war. 

Eine Besonderheit deutscher Politik ist, dass sie fast ausschließlich über Parteien funktioniert! Trotz theoretischer Möglichkeit läuft der Zugang zu Parteien noch immer fast ausschließlich über Mandate in Parteien. Deshalb ist überparteiliche Vernetzung wichtig, um auch Menschen zu erreichen, die von dem Parteisystem ausgeschlossen sind! 

Ein schöner und naher Moment war unsere Abschlussrunde. PAdV zeigt, dass 1., 2. und 3. Generation von Menschen mit Migrationsbezug zusammenfinden kann – mit viel Diskurs und kontroversen Debatten. Obwohl die scharfe Grenze von Generationen durch die Globalisierung verschwimmen mögen – z.B. Zugehörigkeiten werden unklarer –  bleiben bestimmte Generationskonflikte bestehen. Wir müssen eben auch genau zuhören, uns verschiedene Parameter unsere Identitäten anschauen und nicht nur auf dem des Migrationsbezugs sitzen bleiben, sondern auch Privilegien und Verpflichtungen – wie die Migrationsgeschichten der Vorfahren weiterzutragen – nicht übersehen! 

„Identitätsfragen hören niemals auf! Du wirst nie eine Antwort finden, die allen gerecht wird!“, sagte dazu am Tag vorher treffend Grünen Politikerin Tuba Bozkurt. 

 

 

Gruppenfoto PAdV
Gruppenfoto PAdV
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